Zwei komplette Redetexte für eine Produktvorstellung, jeder für eine andere Bühne: einmal der Launch vor Kunden, einmal die interne Vorstellung vor dem Vertriebsteam. Die Firmen sind erfunden, die Mechanik ist echt. Nach jedem Text steht, warum er trägt. Den Aufbau dahinter erklärt die Seite Produktpräsentation.
Beispiel 1: Die Launch-Präsentation vor Kunden
Situation: Launch-Event einer Software-Firma, 35 Gäste im Raum, Bestandskunden und Interessenten aus dem E-Commerce, 20 Minuten Redezeit plus Fragen.
Bevor ich Ihnen irgendetwas zeige, eine Zahl aus Ihrem Alltag: Ein mittelständischer Onlineshop bearbeitet jede Retoure im Schnitt 11 Minuten von Hand. Paket öffnen, Zustand prüfen, im System buchen, Foto machen, Erstattung anstoßen, Kundin informieren. Bei 300 Retouren im Monat sind das 55 Arbeitsstunden. Und montags, nach dem Wochenende, stapeln sich die Kartons trotzdem bis zur Rampe. Eine ganze Stelle, die nichts verkauft, nichts einkauft und keinen einzigen Kunden glücklicher macht.
Wir haben die letzten zwei Jahre mit 20 Shops genau diesen Ablauf zerlegt, Schritt für Schritt. Das Ergebnis stelle ich Ihnen heute vor. Es heißt Retoura, und es macht aus einem einzigen Foto der Retoure die komplette Abwicklung. Dafür haben wir 14.000 Rücksendungen fotografiert, etikettiert und ausgewertet, vom Sneaker bis zur Kaffeemaschine.
Ich zeige Ihnen das an drei Stellen, live. Erste Stelle: der Wareneingang. Ich lade jetzt das Foto dieser zurückgeschickten Jacke hoch, achten Sie auf die rechte Spalte. Zustand erkannt, Kategorie „wiederverkäuflich”, Lagerplatz vergeben, Erstattung vorbereitet. Vier Sekunden. Ihr Mitarbeiter hat das Paket noch in der Hand und ist schon fertig.
Zweite Stelle: Ihre Kundin. In dem Moment, in dem das Foto verarbeitet ist, geht die Mail raus: „Ihre Retoure ist angekommen, das Geld ist unterwegs.” Sie sehen die Mail hier im Testpostfach, sieben Sekunden nach dem Upload. Ihr Support-Team sieht denselben Status im selben System, ohne ein zweites Fenster zu öffnen. Unsere Pilotshops haben damit die Wo-bleibt-mein-Geld-Anfragen um 40 Prozent gesenkt.
Dritte Stelle, und die spart auf Dauer am meisten: die Auswertung. Retoura zeigt Ihnen pro Artikel, warum er zurückkommt. Dieser Sneaker hier hat eine Retourenquote von 38 Prozent, und 6 von 10 Rücksendungen nennen als Grund die Größe. Ein Satz auf der Produktseite, „fällt klein aus, eine Nummer größer bestellen”, und die Quote sinkt. Einer unserer Pilotshops hat so in drei Monaten 1.900 Retouren vermieden, bevor sie entstanden sind.
Was kostet das? 490 Euro im Monat, alle Funktionen, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Zum Vergleich: Die 55 Stunden Handarbeit von vorhin kosten Sie heute rund 2.200 Euro, jeden Monat. Retoura rechnet sich ab der ersten Woche. Für Shops mit über 1.000 Retouren im Monat gibt es eine Staffel, die zeige ich Ihnen nachher am Stand.
Und damit Sie das keiner Bühne glauben müssen: Ab heute Abend gibt es die Testversion. 30 Tage, voller Funktionsumfang, Ihre echten Retouren. Wer sich den Zugang noch heute einrichtet, bekommt die erste Auswertung von uns persönlich durchgesprochen. Der QR-Code hängt am Ausgang. Jetzt bin ich gespannt auf Ihre Fragen.
Warum das funktioniert: Die Präsentation beginnt mit dem Problem in Zahlen, bevor das Produkt einen Namen hat; wer 300 Retouren im Monat abwickelt, erkennt sich im ersten Absatz wieder. Die Demo ist choreografiert: drei angesagte Momente, jeder beantwortet eine Frage, jeder endet mit einer Zahl. Der Preis fällt genau einmal, direkt nach dem stärksten Beleg, und steht neben den 2.200 Euro heutiger Kosten. So klingt 490 nach wenig. Der Schluss macht aus Applaus einen nächsten Schritt: Testversion, Deadline heute Abend, persönliche Auswertung als Belohnung fürs schnelle Handeln.
Beispiel 2: Die interne Produktvorstellung vor dem Vertriebsteam
Situation: Montagsrunde einer Handwerkersoftware-Firma, 12 Leute aus dem Vertrieb, 15 Minuten für die Vorstellung eines neuen Moduls, danach Rollenspiel.
Ab Montag habt ihr ein neues Argument im Gepäck: den Angebots-Assistenten. In einer Viertelstunde wisst ihr, was er kann, für wen er gebaut ist und wie ihr ihn verkauft.
Erst das Problem, das unsere Kunden damit loswerden. Ein Dachdeckerbetrieb schreibt im Schnitt 14 Angebote pro Woche, jedes dauert 45 Minuten: Aufmaß abtippen, Positionen suchen, Preise nachschlagen. Von den 14 werden 4 beauftragt. Die anderen 10 sind reine Kosten, gut sieben Stunden unbezahlte Schreibarbeit pro Woche.
Der Assistent macht aus 45 Minuten zehn. Ich zeig es kurz am Dachdecker-Beispielprojekt: Aufmaß-Fotos hochladen, die Positionen stehen automatisch da, die Preise kommen aus der Kalkulation des Betriebs. Der Meister prüft, ergänzt zwei Positionen, klickt auf Senden. Fertig. Alles läuft im selben Login wie der Rest unserer Software, kein neues Fenster, keine neue Schulung.
Für wen ist das? Betriebe ab fünf Mitarbeitern, die heute mit Word oder Excel anbieten. Das sind 60 Prozent unserer Bestandskunden. Ihr überzeugt also niemanden von uns als Firma, ihr ruft Leute an, die uns schon vertrauen und jede Woche sieben Stunden verschenken. Fragt im Erstgespräch nach der Zahl der Angebote pro Woche; ab zehn rechnet sich das Modul immer.
Preislogik: 79 Euro im Monat zusätzlich zur Hauptlizenz. Eure Rabattgrenze liegt bei 10 Prozent, alles darüber geht über mich. Das Rechenargument für den Kunden ist einfach: 10 vergebliche Angebote mal 35 gesparte Minuten sind fast sechs Stunden pro Woche, zum Gesellenlohn gerechnet über 1.100 Euro im Monat. Im Pilotquartal haben 9 von 12 Testbetrieben nach 30 Tagen gebucht.
Jetzt zu den drei Einwänden, die garantiert kommen. Erstens: „Meine Kalkulation ist zu speziell.” Antwort: Der Assistent rechnet ausschließlich mit den Preisen des Betriebs, wir bringen keine eigenen mit. Zweitens: „Schon wieder ein Abo.” Antwort: die 1.100-Euro-Rechnung, danach schweigen und warten. Drittens: „Das will ich erst sehen.” Genau dafür bekommt ihr heute alle einen Demo-Zugang mit den Dachdecker-Beispieldaten aufs Notebook.
Unser Ziel bis Quartalsende: 80 Bestandskunden auf dem Modul. Die Liste der 200 wahrscheinlichsten Kandidaten liegt ab Montag im CRM, sortiert nach Angebotsvolumen. Fragen jetzt, danach spielen wir die drei Einwände einmal durch.
Warum das funktioniert: Intern zählt Munition. Die Vorstellung liefert dem Team alles fürs Verkaufsgespräch: eine Problemrechnung, die der Kunde nachvollziehen kann, eine klar umrissene Zielgruppe im eigenen Bestand, Preis samt Rabattgrenze und die drei Einwände mit fertigen Antworten. Die Demo dauert eine Minute, weil das Team das Produkt kennt; die Zeit fließt in Argumente. Und der Schluss setzt ein messbares Ziel mit Werkzeug dazu: 80 Abschlüsse, 200 Namen im CRM, Rollenspiel direkt im Anschluss.
Das Muster hinter beiden Texten
Beide folgen demselben Grundriss: Problem in Zahlen, Produkt in einem Satz, kurze Demo-Momente mit Ansage, ein Preis-Moment mit Vergleichsgröße, ein nächster Schritt mit Termin. Was sich ändert, ist die Gewichtung: Kunden bekommen Dramaturgie und Beweise, das eigene Team bekommt Einwände und Ziele. Wie du diesen Grundriss auf dein Produkt überträgst, steht auf der Seite Produktpräsentation; dort schreibt dir eloqole beide Varianten aus denselben Angaben.